„Jeder Schauspieler hat sein eigenes Leben, seine eigene Dynamik und seine eigene Art zu sein. Große Schauspieler zu synchronisieren macht Spaß – man lernt viel von ihnen.“ – Giancarlo Giannini
Die Synchronisation hat sich über fast ein Jahrhundert hinweg entwickelt und ihre Qualität bewahrt. Der Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm in den 1930er Jahren war ein Wendepunkt. Seitdem ermöglicht es das Synchronisieren, Filme in der Muttersprache zu genießen.
Die Ursprünge der Synchronisation in Italien
Italien hat eine lange Synchronisations-Tradition. Der erste vollständig synchronisierte Film auf Italienisch war Prigione (Carcere) von George W. Hill.
Rom und Mailand sind die wichtigsten Zentren: Rom dominierte seit 1932, Mailand entwickelte sich in den 1970ern.
Wie arbeiten Synchronsprecher?
In schallisolierten Kabinen passen Sprecher ihre Dialoge exakt an das Original an. Viele wurden sogar von Hollywood-Stars als offizielle Stimmen gewählt.
Das Goldene Zeitalter der Synchronisation
Zunächst dominierten Theater- und Radioschauspieler. Ferruccio Amendola prägte die Branche als Stimme von Robert De Niro und Sylvester Stallone.
Bekannte Italienische Synchronsprecher
- Giancarlo Giannini – Stimme von Al Pacino, Jack Nicholson und Gérard Depardieu.
- Luca Ward – Synchronisiert Pierce Brosnan und Russell Crowe.
- Francesco Pannofino & Emanuela Rossi – Er ist George Clooneys Stimme, sie die von Michelle Pfeiffer.
Die Zukunft der Synchronisation
Wird das Publikum auf Untertitel umsteigen? Trotz neuer Herausforderungen bleibt die Synchronisation ein zentraler Bestandteil des italienischen Films.













